Welche Chips sind die Besten?

von Moritz am 29. Dezember 2012

in Neuigkeiten

Kartoffelchips im Test

Chips sind in Deutschland sehr beliebt!

Die Chips-Tester von Stiftung Warentest haben sich aufgemacht und 30 Sorten Kartoffelchips mit Paprika Geschmack auf Inhaltsstoffe, Geschmack und Kennzeichnung ausgiebig getestet. Zunächst die gute Nachricht: Mehr als die Hälfte der 30 getesteten Kartoffelchips-Sorten haben mit „gut“ abgeschnitten. Gerade vor dem Hintergrund, dass in der Vergangenheit oftmals von Acrylamid in Kartoffelchips berichtet wurde, überrascht dieses sehr positive Ergebnis. Nichtsdestotrotz gibt es auch eindeutige Verlierer des Tests. So haben ausgerechnet die auch bei vielen durchaus sehr beliebten Bio-Kartoffelchips die Tester enttäuscht.

Chips sind in Deutschland fester Bestandteil der Ernährung

Tatsächlich verspeist statistisch betrachtet jeder Mensch in Deutschland ein Kilogramm Kartoffelchips im Jahr. Noch deutlich extremer ist der Konsum von Kartoffelchips jedoch in Großbritannien und den Niederlanden. Hier wird von den Einwohnern im Jahr etwa die dreifache Menge an Chips verzehrt. Natürlich ist ein derart hoher Konsum von Kartoffelchips nicht unbedingt empfehlenswert. Die von Stiftung Warentest getesteten Kartoffelchips enthalten durchschnittlich 30 Prozent Fett. Daher ist ein Konsum in Maßen zu empfehlen! Wobei es leider alles andere als einfach ist, sich an eine solche Vorgabe auch zu halten -;)

Im Test: 30 Chipssorten mit Paprikagewürz

Doch zurück zum eigentlich Test: Wie bereits erwähnt, hat Stiftung Warentest 30 Chipssorten mit Paprikagewürz unter die Lupe genommen. In diesem Testfeld befanden sich auch drei Sorten Bio-Chips, einige Stapelchips, sowie sechs fettreduzierte Chips-Sorten und fünf ausgewählte Kartoffelchips mit Salz. Ausschlaggebend für eine gute Bewertung war vor allem der Geschmack. Die Tester bewerteten diesen selbstverständlich anhand von anonymisierten Proben. Neben dem Geschmack der Chips flossen zu je 15 Prozent die Urteile zu Fettqualität und die Deklaration in die Note ein. Zu 10 Prozent floss der Anteil an Schadstoffen in die Gesamtbewertung mit ein. Zusätzlich zu jeweils 5 Prozent die Einschätzung der Verpackung und die mikrobiologische Qualität. Es ist allerdings zu erwähnen, dass selbstverständlich für Kartoffelchips, die beim Test auf Schadstoffe mit „mangelhaft“ bewertet wurden, auch bei der Gesamtbewertung das Urteil „mangelhaft“, unabhängig der anderen Testkriterien, vergeben wurde.

Die beliebten Funny-Frisch Chipsfrisch Ungarisch schnitten im Test von Stiftung Warentest am besten ab. Hinter dem Testsieger folgten die preiswerten Rewe/ja! Paprikachips. Es bleibt zu erwähnen, dass bei den fettreduzierten Light-Varianten die Feurich Easy Chips von Aldi (Nord) am besten abge­schnitten haben.

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Klarer Verliere des Tests waren leider die bei vielen so beliebten Biochips. Tatsächlich hieß es für drei Produkte im Testfeld „mangelhaft“. So wurde ein Produkt von den Testern geschmacklich als bitter und dumpf klassifiziert. Zudem waren auf den Chips verkohlte Kartoffelpartikel verteilt. Ein anderes Bio-Produkt war leicht pappig und wenig knusprig. In zwei Produkten wurden zudem geringe Anteile von Palmöl oder Palmfett nachgewiesen. Da diese Inhaltsstoffe nicht im Zusatzverzeichnis auf der Verpackung aufgeführt waren, wurde hier konsequenterweise die Testnote „mangelhaft“ vergeben.

Wer sich den gesamten Test mit Testtabelle anschauen bzw. downloaden möchte, kann das hier tun: http://www.test.de/Kartoffelchips-Auf-die-Tuete-fertig-los-4480738-0/

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Bildquelle: Benjamin Thorn  / pixelio.de, CC BY-SA 2.0

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