Die Herstellung von Chips

Kartoffelchips zu essen ist eine leckere und einfache Aufgabe: Tüte auf, Chips raus und schon kann der Knabberspaß beginnen. Doch wie wird der beliebte Snack eigentlich hergestellt?


Der wichtigste Rohstoff bei der Chipsherstellung sind natürlich die Kartoffeln. Diese müssen zunächst gründlich gewaschen werden, damit die Erde und sonstige unliebsamen Teilchen von ihnen abgehen. Danach werden die Kartoffeln geschält. Dies wird bei der Massenherstellung in der Fabrik mit einer speziellen Maschine gemacht, bei der die Kartoffeln quasi „abgeschmirgelt“ werden. Sind die Kartoffeln von der Schale befreit werden sie in dünne Scheiben geschnitten und diese wiederum gewaschen. Nach dem die einzelnen Scheiben ordentlich abgetropft sind, kommen sie in ein Bad aus siedend heißem Fett. Dort bleiben die Kartoffelscheiben so lange, bis sie die richtige Farbe und Konsistenz erreicht haben. Bei dem Frittiervorgang erhalten die Chips ihre prägnante gekrümmte Form, da die Hitze das Wasser aus den Kartoffeln zieht und diese somit zusammen schrumpfen.  Sind die Scheiben richtig knusprig frittiert, werden sie nun anschließend noch gewürzt. Je nachdem, welche Geschmackrichtung die Chips haben sollen, kommen diese also in eine Würztrommel mit Salz, Paprika, Essig usw.


Sollen die Chips fettreduziert sein, wird beim Sieden der einzelnen Scheiben eine niedrigere Temperatur verwendet und die Chips werden anschließend noch „geschleudert“ um das an ihnen hängende Fett zu entfernen.

So genannte Stapelchips werden nicht direkt aus Kartoffeln hergestellt, sondern bei der Produktion wird ein entsprechend gewürztes Kartoffelpüree verwendet. Dieses wird auf einer Bahn ausgerollt und mit einer Form ausgestochen. Dadurch erhalten die Stapelchips alle ihre identische Form. Diese „Rohlinge“ werden dann wie die einzelnen Kartoffelscheiben auch frittiert.